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Afghanistan: die verlorene Unschuld der Bundeswehr

Verfasst am 03.03.2010 19:51:56

Unser Wahlkreisabgeordnete Tom Koenigs, Mitglied des Verteidigungsausschusses des Bundestages berichtet in unserer KMV am 9. März

Die auf Geheiß der Bundeswehrführung in Afghanistan erfolgte verheerende Bombardierung der entführten Tanklastzüge in Kunduz mit einer Unzahl an Todesopfer hat ein neues Kapitel in der endlosen Diskussion um die Sinnfälligkeit des Bundeswehreinsatzes in Afghanistan aufgemacht.
Die „Friedenstruppe“ ist enttarnt. Nicht, oder nicht nur Wiederaufbau der Infrastruktur und Unterstützung der örtlichen Ordnungskräfte, sondern, anscheinend auch, aktive Kampfeinsätze durch Spezialkommandos sind die Tätigkeitsfelder der „Friedensmissionare“. Die Bundesregierung verhält sich gegenüber der Öffentlichkeit mehr als bedeckt.
Die Durchleuchtung der unsäglichen Ereignisse durch den Verteidigungsausschuss des Bundestages hat nicht nur den alten Verteidigungsminister verdientermaßen den Job gekostet, sondern auch den neuen und die Bundesregierung in erhebliche Erklärungsnöte gebracht.
Unser Wahlkreisabgeordnete Tom Koenigs, als Mitglied des Verteidigungsausschusses maßgeblich an der Aufklärung der untragbaren Umstände um die Geschehnisse in Kunduz beteiligt, wird uns auf der Kreismitgliederversammlung mit Informationen aus erster Hand ausreichend Zündstoff für die anschließende Diskussionsrunde liefern.

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