Grüner Stadtvorstand appelliert an Uni-Präsident Hormuth: Wert-Prüfungen von Gen-Mais sofort beenden
Verfasst am 17.05.2007 11:41:55
Wenn eine Studie des Bundesamtes für Verbraucherschutz zum Ergebnis kommt, dass der Anbau von MON810 eine Gefahr für die Umwelt sein kann („berechtigter Grund zu dieser Annahme“) und damit die weitere Verwendung dieser Maissorte im regulären Anbau nicht mehr in Frage kommt, kann die Uni Gießen dies nicht ignorieren.
Erstens ist die Fortsetzung der Wertprüfungen im Bereich der Gießener Weststadt (und auf Flächen in Groß-Gerau) sinnlos, da sie ihren entscheidenden Zweck – „die Feststellung der wesentlichen Anbau- und Verwertungseigenschaften“ (so lautete die bisherige Begründung durch das zuständige Institut für Pflanzenbau und –züchtung an der Gießener Uni) – verloren hat.
Zweitens ist der weitere Versuchsanbau gefährlich, da der zu prüfende Gen-Mais die gleichen umweltgefährdenden Eigenschaften aufweist, wie der von Minister Seehofer aus dem Verkehr gezogene und die bisher von universitärer Seite bestrittenen Gefahren, z. B. für benachbarte Imker bzw. deren Bienen, unter Berücksichtigung der neuen Studie nicht mehr ausgeschlossen werden kann.
Drittens kann die Uni Gießen ihrer wissenschaftlichen und gesellschaftspolitischen Verantwortung nur gerecht werden, wenn sie die von Kritikerseite (u. a. BUND, Greenpeace) schon lange vorgebrachten und durch die neue Studie des Bundesamtes für Verbraucherschutz bestätigten Argumente für die Gefährlichkeit gentechnisch veränderter Maissorten jetzt in ihre Überlegungen ernsthaft einbezieht.
Deshalb fordern Bündnis90/DieGRÜNEN in Gießen nochmals mit Nachdruck und im Bewußtsein großer Übereinstimmung mit einer breiten Mehrheit der Gießener Bevölkerung die Beendigung der Wertprüfungen von Gen-Mais, d. h. die sichere Beseitigung („Unterpflügen“) der ausgebrachten Pflanzen in Gießen und Groß-Gerau.
Der Vorstand des Gießener Stadtverbands der Grünen versteht dies auch als persönlichen Appell an Universitätspräsident Professor Stefan Hormuth jetzt entschlossen und angemessen zu handeln – nicht zuletzt um einen drohenden Schatten auf das 400. Jubiläumsjahr der Gießener Hochschule abzuwenden.
Erstens ist die Fortsetzung der Wertprüfungen im Bereich der Gießener Weststadt (und auf Flächen in Groß-Gerau) sinnlos, da sie ihren entscheidenden Zweck – „die Feststellung der wesentlichen Anbau- und Verwertungseigenschaften“ (so lautete die bisherige Begründung durch das zuständige Institut für Pflanzenbau und –züchtung an der Gießener Uni) – verloren hat.
Zweitens ist der weitere Versuchsanbau gefährlich, da der zu prüfende Gen-Mais die gleichen umweltgefährdenden Eigenschaften aufweist, wie der von Minister Seehofer aus dem Verkehr gezogene und die bisher von universitärer Seite bestrittenen Gefahren, z. B. für benachbarte Imker bzw. deren Bienen, unter Berücksichtigung der neuen Studie nicht mehr ausgeschlossen werden kann.
Drittens kann die Uni Gießen ihrer wissenschaftlichen und gesellschaftspolitischen Verantwortung nur gerecht werden, wenn sie die von Kritikerseite (u. a. BUND, Greenpeace) schon lange vorgebrachten und durch die neue Studie des Bundesamtes für Verbraucherschutz bestätigten Argumente für die Gefährlichkeit gentechnisch veränderter Maissorten jetzt in ihre Überlegungen ernsthaft einbezieht.
Deshalb fordern Bündnis90/DieGRÜNEN in Gießen nochmals mit Nachdruck und im Bewußtsein großer Übereinstimmung mit einer breiten Mehrheit der Gießener Bevölkerung die Beendigung der Wertprüfungen von Gen-Mais, d. h. die sichere Beseitigung („Unterpflügen“) der ausgebrachten Pflanzen in Gießen und Groß-Gerau.
Der Vorstand des Gießener Stadtverbands der Grünen versteht dies auch als persönlichen Appell an Universitätspräsident Professor Stefan Hormuth jetzt entschlossen und angemessen zu handeln – nicht zuletzt um einen drohenden Schatten auf das 400. Jubiläumsjahr der Gießener Hochschule abzuwenden.
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