Vorstand und Fraktion der Grünen einig in Ablehnung von Gentechnikversuch
Verfasst am 26.02.2007 11:47:04
"Die SPD hat ein neues Thema zum Schaumschlagen gefunden", kommentiert Wolfgang Deetjen, Vorsitzender der Grünen Stadtfraktion, aktuelle Berichte über den in Gießen geplanten Genmais-Versuch. "Die Vermutung, die Grünen würden den Genversuch aus Rücksicht auf die Jamaika-Koalition unter der Decke halten wollen, ist vollkommen lächerlich und lässt wieder einmal den untauglichen Versuch erkennen, den politischen Gegner ohne inhaltliche Notwendigkeit zu diskreditieren", sagte Wolfgang Deetjen. "Wir haben einen gemeinsamen Stadtverordnetenbeschluss, den der Magistrat jetzt umsetzt, das haben wir bereits vor dem SPD-Sturm im Wasserglas öffentlich mitgeteilt." Ebenso habe die grüne Bürgermeisterin Gerda Weigel-Greilich bereits Stellung bezogen und umgehend entsprechend des Stadtverordnetenbeschlusses reagiert.
Dass wahrscheinlich in Gießen auf einem Gelände der Universität ein Freilandversuch mit genetisch verändertem Mais geplant ist, war frühzeitig über den E-Mail-Verteiler des Grünen Kreisverbandes bekannt gemacht worden. "Die konkrete Fläche wurde jedoch erst vergangene Woche benannt", ergänzt der Grüne Fraktionsvorsitzende Wolfgang Deetjen. "Wir sind sicher, dass die Landtagskontakte der SPD nicht schlechter sind als unsere eigenen und auch die Genossen ihre Informationen hatten."
Stadtvorstand und Stadtfraktion der Gießener Grünen seien sich einig in der Ablehnung der Freilandversuche mit gentechnisch veränderten Organismen in der Landwirtschaft zu kommerziellen Zwecken. "Das ist grünes Programm und das bleibt auch so", sagte Wolfgang Deetjen. "Sollte sich die Universität entscheiden, den geplanten Sortenversuch mit dem Genmais von Monsanto durchzuführen, wird es politische Proteste von Seiten vieler engagierter Gruppen einschließlich der Gießener Grünen geben“, ist sich Wolfgang Deetjen sicher.
Bisher habe kein Zeitdruck bestanden. "Der Versuch der SPD, den Grünen fehlende Information oder was auch immer vorzuwerfen, ist wieder einmal der leicht zu durchschauende Versuch, von ihrer eigenen widersprüchlichen Einstellung zu gentechnisch veränderten Pflanzen in der Landwirtschaft abzulenken", wirft Wolfgang Deetjen der SPD-Opposition vor.
Dass wahrscheinlich in Gießen auf einem Gelände der Universität ein Freilandversuch mit genetisch verändertem Mais geplant ist, war frühzeitig über den E-Mail-Verteiler des Grünen Kreisverbandes bekannt gemacht worden. "Die konkrete Fläche wurde jedoch erst vergangene Woche benannt", ergänzt der Grüne Fraktionsvorsitzende Wolfgang Deetjen. "Wir sind sicher, dass die Landtagskontakte der SPD nicht schlechter sind als unsere eigenen und auch die Genossen ihre Informationen hatten."
Stadtvorstand und Stadtfraktion der Gießener Grünen seien sich einig in der Ablehnung der Freilandversuche mit gentechnisch veränderten Organismen in der Landwirtschaft zu kommerziellen Zwecken. "Das ist grünes Programm und das bleibt auch so", sagte Wolfgang Deetjen. "Sollte sich die Universität entscheiden, den geplanten Sortenversuch mit dem Genmais von Monsanto durchzuführen, wird es politische Proteste von Seiten vieler engagierter Gruppen einschließlich der Gießener Grünen geben“, ist sich Wolfgang Deetjen sicher.
Bisher habe kein Zeitdruck bestanden. "Der Versuch der SPD, den Grünen fehlende Information oder was auch immer vorzuwerfen, ist wieder einmal der leicht zu durchschauende Versuch, von ihrer eigenen widersprüchlichen Einstellung zu gentechnisch veränderten Pflanzen in der Landwirtschaft abzulenken", wirft Wolfgang Deetjen der SPD-Opposition vor.
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